Gemini 3: Googles Angriff auf ChatGPT
- Nik Thomi
- 5. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Dez. 2025

Bild: ChatGPT
Darum geht es
Google hat mit Gemini 3 sein bisher stärkstes Sprachmodell vorgestellt. Die Reaktionen aus der Fachwelt sind deutlich: sehr hohe Qualität bei Text, Programmieren und komplexem Denken.
Bei OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, soll deswegen Alarmstimmung herrschen. Medien berichten von einem internen «Code Red» (höchste Dringlichkeit). Gerüchteweise hat OpenAI alle anderen Projekte auf Eis gelegt, um alle verfügbaren Ressourcen in die Weiterentwicklung von ChatGPT zu stecken. Spoiler: Die nächste Version ChatGPT wird zurzeit unter dem Projektnamen «Garlic» entwickelt und soll bereits Anfang Jahr veröffentlicht werden.
Solltest du jetzt von ChatGPT zu Gemini wechseln?
Kurz gesagt: Nein, nicht zwingend.
Für typische Büroarbeiten sind heute fast alle grossen KI-Dienste gut genug:
E-Mails schreiben
Texte überarbeiten
Meetings vorbereiten
Ideen sammeln
Konzepte entwerfen
Ob ChatGPT, Gemini, Claude oder Grok: die Ergebnisse weisen in vielen Fällen eine ähnliche Qualität auf. Zudem kann es gut sein, dass bereits in wenigen Tagen ein anderes Sprachmodell die Nase vorn hat.
Die Frage ist eher: Welche Programme nutzt dein Betrieb ohnehin?
Wenn ihr eh mit Google-Tools arbeitet (Workspace, Docs, Gmail), macht ein Wechsel evtl. Sinn. Denn Google integriert Gemini in all seine Dienste – und übrigens auch in alle Android-Smartphones.
Umgang mit KI
Viel wichtiger als die Wahl des KI-Sprachmodells in eurem Unternehmen ist, wie ihr mit dem Einsatz von KI in eurem Betrieb umgeht. Unsere Tipps:
Klare Spielregeln im Team festlegen.
Zum Beispiel:
Welche KI darf wofür genutzt werden?
Was darf nicht in öffentliche Systeme eingegeben werden?
Wer prüft Texte und Bilder vor der Veröffentlichung?
Bild-KI besonders sorgfältig einsetzen und deklarieren.
Gerade bei Personen, Marken, Kindern oder heiklen Themen braucht es klare Kontrolle.
Wissen gemeinsam aufbauen und nicht dem Zufall überlassen.
Wenn jede Person im Team «einfach mal ausprobiert», entsteht kein Standard. Sondern Unsicherheit.
Wenn dein Team mehr braucht als schnelle TippsEinzelne Tricks helfen, aber sie ersetzen keine gemeinsame Grundlage. In unseren KI-Workshops... ...bringen wir Einsteiger, Skeptiker und Fortgeschrittene auf ein gemeinsames Niveau ...zeigen saubere Arbeitsweisen statt Zufallsversuche ...klären Datenschutz, Grenzen und Risiken ...entwickeln wir konkrete Abläufe für euren Alltag Nach dem Workshop weiss dein Team: Was darf KI? Was bringt sie wirklich? Und wo ist Vorsicht angebracht? Weitere Infos zu unseren KI-Workshops findest du hier.
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